Verfasst von: muenki | 11 Februar, 2009

Ich hasse Fehlkäufe

boardenEigentlich passiert mir das auch nicht, aber jetzt habe ich doch trotz reiflicher Überlegung daneben gegriffen. Ich war in den letzten Wochen endlich mal wieder ausgiebig Snowboarden. Dafür hatte ich mir nach und nach ein neues Board und auch eine neue Bindung gekauft. Da ich schon seit rund 20 Jahren immer mit dem gleichen Hersteller unter den Füßen über den Schnee gleite, war die Auswahl für ein BURTON-Brett schnell erledigt. Bei der Bindung hatte ich mir jedoch Zeit gelassen, da ich eigentlich auf ein neuartiges „Step-In“-System warten wollte. Warum „Step-In“? Weil ich keine Lust mehr hatte, mich nach jeder Liftfahrt in den Schnee setzen zu müssen um mit dem üblichen Ratschensystem meinen hinteren Fuß am Brett festzuschnallen. Leider gabs dieses neue System nun doch nicht zu kaufen, und somit stand ich vor der Wahl, vor der jeder Snowboarder irgendwann mal steht: BURTON-Bindung mit Ratschensystem oder FLOW-Bindung mit Step-In. FLOW ist mittlerweile einer der wenigen Hersteller, der ein ausgereiftes „Step-In“-System anbietet. Aber FLOW haben ein Imageproblem, denn „auf ein BURTON-Board schraubt man keine FLOW-Bindung“, sagt die neue Jugend auf der Piste. Eigentlich Grund genug für mich, um es dennoch zu tun, aber nein, ich habe mich verleiten lassen und die klassische BURTON-Cartel-Bindung mit den nervigen Ratschen gekauft.
Fazit: Ich habe mir jetzt doch die FLOW NXT FRX bestellt und werde die BURTON Cartel als meinen persönlichen Fehlkauf verbuchen. Sollte ich sie nicht mehr umtauschen können, steht sie zum Verkauf. Bei Interesse einfach melden.

Ach ja, wie der Urlaub war? Grandios, oder wie soll man es sonst beschreiben, wenn es nachts schneit, tagsüber die Sonne scheint und man sich die unberührten Hänge mit nur 10 Leuten auf dem ganzen Berg teilen muss.
Ist natürlich klar, dass ich jetzt in den nächsten Tagen auch die neue Bindung testen muss.


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